Stand: 04.04.2018 08:21 Uhr

Friesenbrücke: Althusmann befürchtet Verzögerungen

Im Herbst 2024 sollen nach dem Neubau der zerstörten Friesenbrücke in Weener (Landkreis Leer) wieder Züge über die Ems rollen. Das war zumindest bisher der Plan. Niedersachsens Wirtschaftsminister Bernd Althusmann (CDU) hat jedoch erhebliche Zweifel, ob es tatsächlich dazu kommen wird. "Ich bin gespannt, ob 2024 gehalten werden kann, weil derzeit über eine Neubewertung der gesamten Baumaßnahme nachgedacht wird", sagte er der "Neuen Osnabrücker Zeitung" (Mittwochausgabe).

Verzögerungen im Planverfahren

Nach Angaben von Althusmann gestaltet sich die Planung der Deutschen Bahn derzeit schwierig, weil die Schwenkbrücke nach einem neuen Standard gebaut werden solle. Dabei werde voraussichtlich auch der Schwenkarm des Bauwerks versetzt, was das "ganze Planverfahren wahrscheinlich nochmal verzögern" werde, so Althusmann. Die Eisenbahnbrücke, die die Ems bei Weener überquert, ist seit einem Schiffsunfall im Jahr 2015 nicht mehr passierbar.

Kosten von fast 50 Millionen Euro

Die neue Brücke im Verlauf der Bahnverbindung Bremen-Groningen soll die Durchfahrt von breiteren Schiffen ermöglichen und wegen der schnelleren Öffnungs- und Schließzeiten für eine bessere Taktung im Bahnverkehr sorgen. Nach bisheriger Planung geht die Bahn von 48,5 Millionen Euro Baukosten aus.

Dieses Thema im Programm:

NDR 1 Niedersachsen | Regional | 04.04.2018 | 09:30 Uhr

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