Stand: 11.04.2019 14:21 Uhr

Fregatte "Hessen" auf dem Weg ins Mittelmeer

Am Donnerstag hat die Fregatte "Hessen" in Wilhelmshaven abgelegt.

Die Fregatte "Hessen" hat am Donnerstag vom Marine-Stützpunkt in Wilhelmshaven in Richtung Mittelmeer abgelegt. Freunde und Angehörige verabschiedeten die Besatzungsmitglieder. Das Kriegsschiff der deutschen Marine soll sich einem NATO-Flottenverband anschließen, der die griechische und türkische Küstenwache und die europäische Grenzschutzagentur Frontex unterstützt.

Gegen Schlepper und ihre Netzwerke vorgehen

"Damit werden wir einen wichtigen Beitrag zur Stabilisierung der Situation vor Ort leisten können", sagte Fregattenkapitän Oliver Pfennig vor dem Auslaufen. Nach Angaben der Marine soll der Informationsaustausch verbessert werden, damit nationale Behörden schneller und gezielter gegen Schlepper und ihre Netzwerke vorgehen können.

Notfall auf deutschem Rettungsschiff "Alan Kurdi"

Das deutsche Rettungsschiff "Alan Kurdi" hat unterdessen einen Notfall mit einer schwangeren Frau gemeldet. Mehr als 60 Migranten befinden sich derzeit an Bord des Schiffes, das seit mehr als einer Woche auf die Einlaufgenehmigung in einen sicheren Hafen wartet. Italien und Malta verweigern dies und fordern stattdessen, dass die Menschen auf andere EU-Länder verteilt werden. Genau dieser Streitpunkt hatte im März dazu geführt, dass der Marineeinsatz "Operation Sophia" vor der libyschen Küste beendet worden ist.

Die "Hessen" soll rund sechs Monate im Einsatz sein und Ende September zurückkehren.

Weitere Informationen

Die letzte große Fahrt der Fregatte "Augsburg"

Rückkehr nach Wilhelmshaven: Die Fregatte "Augsburg" ist von ihrer letzten großen Fahrt in ihrem Heimathafen eingetroffen. Ende 2019 wird das Marineschiff außer Dienst gestellt. (15.02.2019) mehr

Dieses Thema im Programm:

NDR 1 Niedersachsen | Regional Oldenburg | 11.04.2019 | 17:00 Uhr

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