Stand: 27.12.2022 19:19 Uhr

Bundesgerichtshof verwirft Revision von früherem EWE-Chef

Der frühere Vorstandsvorsitzende des Energieversorgers EWE, Matthias Brückmann (M), sitzt im Gerichtssaal des Landgerichts Oldenburg. © picture alliance/dpa Foto: Friedemann Kohler
Die von Brückmann an Wladimir Klitschko zugesagte Spende von 253.000 Euro überstieg das für wohltätige Zwecke vorgesehene Budget bei EWE deutlich. (Archivfoto)

Der Bundesgerichtshof in Karlsruhe hat die Revision des früheren EWE-Chefs Matthias Brückmann gegen seine Verurteilung verworfen. Das Landgericht Oldenburg hatte Brückmann Anfang April dieses Jahres wegen Untreue in zwei Fällen zu einer Gesamtfreiheitsstrafe von zehn Monaten verurteilt. Die Strafe wurde zur Bewährung ausgesetzt. Bei dem Prozess gegen Brückmann ging es unter anderem um eine Spende in Höhe von 253.000 Euro an eine wohltätige Stiftung von Wladimir Klitschko. Wie der Bundesgerichtshof am Dienstag mitteilte, seien keine Rechtsfehler zum Nachteil des Angeklagten festgestellt worden. Das Urteil ist damit rechtskräftig. Brückmann war von 2015 bis Februar 2017 Vorstandsvorsitzender des Oldenburger Energieversorgers EWE.

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Matthias Brückmann, früherer Vorstandsvorsitzender des Energieversorgers EWE, sitzt in einem Gerichtssaal des Landgerichts Oldenburg. © dpa Foto: Hauke-Christian Dittrich

Untreue-Prozess: Bewährungsstrafe für Ex-EWE-Chef Brückmann

Laut Gericht hat er mit einer 253.000-Euro-Spende an eine Stiftung von Wladimir Klitschko gegen Richtlinien verstoßen. (01.04.2022) mehr

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