Stand: 12.08.2020 19:15 Uhr

Bremen: Rocker im Auto angeschossen

Auf der Autotür eines Streifenwagens steht der Schriftzug Polizei. © NDR Foto: Julius Matuschik
Die Polizei ermittelt im Fall eines in Bremen angeschossenen Rockers aus Niedersachsen. (Themenbild)

Im Fall eines in Bremen angeschossen 35-jährigen Mannes aus Niedersachsen ermitteln Staatsanwaltschaft und Polizei wegen eines versuchten Tötungsdelikts. Der Mann saß laut Polizei am Dienstagmittag als Beifahrer in einem Auto, als aus einem anderen Fahrzeug auf ihn geschossen wurde. Eine Kugel traf ihn an der Schulter. Laut Polizei handelt es sich bei dem 35-Jährigen um ein Mitglied einer Rockergruppierung. Nach Informationen des Regionalmagazins "buten un binnen" gehört er den "Hells Angels" an. Die Ermittler gehen nun der Frage nach, ob die Mitgliedschaft in einem direkten Zusammenhang zur Tat steht.

"Hells Angels" versammeln sich vor Krankenhaus

Der oder die Angreifer flüchteten nach der Tat. Der Verletzte wurde von dem Fahrer des Autos vor dem Gebäude einer Krankenkasse abgesetzt. Ein Rettungswagen brachte ihn später in ein Krankenhaus. Er schwebte nicht in Lebensgefahr. Wie "buten un binnen" weiter berichtet, versammelten sich am Dienstagabend einige "Hells Angels" vor dem Krankenhaus. Die Polizei habe daraufhin die Eingänge bewacht. Die Polizei sucht nun Zeugen, die am Dienstagmittag verdächtige Beobachtungen in der Heinrich-Plett-Allee zwischen der Kirchhuchtinger Landstraße und der B 75 gemacht haben. Der Kriminaldauerdienst nimmt die Hinweise unter der Telefonnummer (0421) 362-3888 entgegen.

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Dieses Thema im Programm:

NDR 1 Niedersachsen | Regional Oldenburg | 12.08.2020 | 06:30 Uhr

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