Stand: 21.01.2019 21:44 Uhr

Blindgänger in Oldenburg entschärft

In Oldenburg haben Experten des Kampfmittelräumdienstes am Montagabend einen Blindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg entschärft. Um 21.36 Uhr meldete die Polizei auf Twitter, dass die Sperrungen aufgehoben wurden. Ein Teil des Zünders habe gesprengt werden müssen. Zuvor mussten seit 18 Uhr die Bewohner der Stadtteile Dietrichsfeld und Alexandersfeld ihre Häuser verlassen. Betroffen waren etwa 7.300 Menschen in einem Radius von 1.000 Metern um die Fundstelle, wie die Stadt mitteilte. Eine Sammelstelle für die Betroffenen wurde in der Mensa des Neuen Gymnasiums in der Alexanderstraße 90 eingerichtet. Während die Bombe entschärft wurde, muss außerdem die Alexanderstraße, eine der Hauptverkehrsstraßen Oldenburgs, gesperrt werden. Busse wurden umgeleitet.

Letzte Blindgänger-Fund im Juni 2016

Der fünf Zentner schwere Blindgänger war am Vormittag bei Bauarbeiten auf dem Gelände des ehemaligen Fliegerhorstes entdeckt worden. Der letzte Fund einer Weltkriegsbombe war im Juni 2016. Auch damals waren die Stadtteile Dietrichsfeld und Alexandersfeld betroffen. 5.000 Menschen mussten ihre Wohnungen verlassen.

Dieses Thema im Programm:

NDR 1 Niedersachsen | Regional Oldenburg | 21.01.2019 | 17:00 Uhr

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