Stand: 17.09.2020 12:43 Uhr

Nach 169 Tagen auf See: "Berlin" zurück in Heimat

Der Einsatzgruppenversorger "Berlin" fährt in den Hafen von Wilhelmshaven ein. © dpa-Bildfunk Foto: Sina Schuldt
Der Einsatzgruppenversorger "Berlin" war 169 Tage im Mittelmeer unterwegs. Landgänge für die Besatzung fielen aus.

Der Einsatzgruppenversorger "Berlin" ist am Donnerstagmorgen nach einem halbjährigen Einsatz im Mittelmeer wieder in seinem Heimathafen in Wilhelmshaven eingetroffen. Seit April gehörte das größte Schiff der Deutschen Marine zu einem Verband der Nato in der Ägäis. Die "Berlin" sicherte Seewege und unterstützte die griechische und türkische Küstenwache sowie die europäische Grenzschutzagentur Frontex bei der Kontrolle von Flüchtlingsbewegungen.

Längste Marine-Fahrt ohne Landgang

Wegen der Corona-Pandemie waren die rund 180 Soldatinnen und Soldaten durchgehend auf dem Schiff geblieben. Es war mit 169 Tagen den Angaben zufolge die bisher längste Fahrt der Deutschen Marine ohne Landgang. "Wir haben uns sozusagen in Isolation befunden", sagte Kommandant Stefan Klatt. "Als Versorger haben wir natürlich mehrmals angelegt, immer auf der Insel Kreta in Souda Bay. Aber wir sind halt nicht von Bord gegangen."

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NDR 1 Niedersachsen | Regional Oldenburg | 17.09.2020 | 10:30 Uhr

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