Stand: 15.01.2019 22:08 Uhr

Arbeitsgericht lehnt Klage gegen den DFB ab

Das Arbeitsgericht Verden hat im Fall eines Fußball-Schiedsrichters, der den Deutschen Fußball-Bund (DFB) verklagt hat, gegen den Kläger entschieden. Der DFB muss dem 32-Jährigen keine weiteren Angebote als Schiedsrichter machen. Rechtlich sei der Kläger kein Arbeitnehmer des DFB, sagte die Vorsitzende Richterin am Dienstag in Verden. Der Mann habe stets selbst entscheiden können, ob er die ihm angebotenen Einsätze für den DFB annehme oder nicht. Der Schiedsrichter sei deshalb selbstständig tätig gewesen.

DFB-Schiedsrichter handeln selbstständig

Der Zeitsoldat aus Lauenbrück hatte für den DFB Spiele der 3. Liga gepfiffen und war bei Spielen der 2. Liga als Assistent tätig - zuletzt bei einem Heimspiel von Hansa Rostock im vergangenen Mai. Der Mann wollte erreichen, dass der DFB seinen Vertrag entfristet und ihn weiterbeschäftigt. Bislang gelten die Verträge zwischen dem DFB und seinen nebenberuflichen Schiedsrichtern immer nur für ein Jahr. Der Schiedsrichter sah sich selbst quasi als Außendienstmitarbeiter des DFB, dem fortlaufend Verträge für einzelne Jahre angeboten worden seien - damit sei er quasi unbefristet angestellt gewesen. Das Arbeitsgericht in Verden sah dies anders.

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Dieses Thema im Programm:

NDR 1 Niedersachsen | Regional Oldenburg | 15.01.2019 | 08:30 Uhr

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