Stand: 21.12.2020 10:56 Uhr

19-Jährige im Fluss ertränkt: Mordprozess wird verschoben

Der ursprünglich für Dienstag geplante Prozessauftakt gegen zwei Männer und eine Frau aus dem Landkreis Nienburg vor dem Landgericht Verden muss verschoben werden. Wie NDR 1 Niedersachsen erfuhr, ist eine der beteiligten Personen erkrankt. Wann der Mordprozess aufgenommen wird, ist offen. Die Angeklagten sollen im April eine 19-Jährige an eine Betonplatte gefesselt und in die Weser geworfen haben. Die Staatsanwaltschaft geht davon aus, dass die beiden Männer die 19-Jährige zur Prostitution gezwungen hatten. Als die Männer feststellten, dass die Frau an paranoider Schizophrenie litt, konnten sie sie nicht länger als Prostituierte arbeiten lassen. Um ihre Straftat zu vertuschen, sollen sich die Männer entschieden haben, die 19-Jährige zu töten, so der Vorwurf. Eine 39-jährige Angeklagte soll geholfen haben. Drei Wochen nach der Tat im April hatte ein Binnenschiffer die Leiche der Ertrunkenen in der Weser entdeckt.

Weitere Informationen
Eine Luftaufnahme zeigt die Weser in der Nähe von Balge. © dpa-Bildfunk/TeleNewsNetwork

Tod in der Weser: Staatsanwaltschaft wirft Trio Mord vor

Die Angeklagten sollen eine 19-Jährige mithilfe einer Betonplatte in der Weser im Landkreis Nienburg ertränkt haben. mehr

 

Jederzeit zum Nachhören
Blick auf den Lappan, das Wahrzeichen der Stadt Oldenburg. © NDR Foto: Julius Matuschik
8 Min

Nachrichten aus dem Studio Oldenburg

Was in Ihrer Region wichtig ist, hören Sie in dem Mitschnitt der 15.00 Uhr Regional-Nachrichten auf NDR 1 Niedersachsen. 8 Min

Dieses Thema im Programm:

NDR 1 Niedersachsen | Regional Oldenburg | 21.12.2020 | 06:30 Uhr

Mehr Nachrichten aus der Region

Drei Rinder schauen aus einem Viehtransporter © imago/Christopher Rennie Foto: Christopher Rennie

Strittiger Rindertransport nach Afrika muss genehmigt werden

Das Agrarministerium hatte ihn verboten, ein Unternehmer daraufhin vor dem Verwaltungsgericht Oldenburg geklagt. mehr

Mehr Nachrichten aus Niedersachsen