Stand: 21.04.2021 08:11 Uhr

Wegen Corona: Kurorte kämpfen ums Überleben

Zwei Frauen stehen in einem Kurpark. © picture alliance/dpa/Uwe Anspach Foto: Uwe Anspach
Ohne Unterstützung vom Land stehen viele Kurorte vor dem Aus. (Themenbild)

Die Rehakliniken und Thermen könnten bald vor dem Aus stehen - wenn keine weiteren Corona-Hilfen fließen. So steht es in einem Schreiben an das niedersächsische Wirtschaftsministerium. Ein solches Heilbad ist unter anderem Bad Bevensen. Der Ort bietet seinen Gästen neben Hotels und Heil-Einrichtungen zum Beispiel einen Kurpark oder das Kurhaus. Solche Angebote finanziert der Ort normalerweise über die Tourismusabgabe und die Fremdenverkehrspauschale. Laut Bad Bevensens Stadtdirektor werden normalerweise jährlich 1,5 Millionen Euro eingenommen. Aber ohne Touristen gibt es eben auch keine Abgaben. Daher wollen die Heilbäder direkt Hilfen vom Land. Bad Bevensen hatte sich eigentlich in den vergangenen Jahren mühsam entschuldet. Jetzt, nach einem Jahr Corona-Pandemie, klafft nach Angaben des Stadtdirektors eine Lücke von 1,6 Millionen im Haushalt. Ohne Hilfen vom Land könnten es bald doppelt so viel sein. Bisher gab es noch keine Signale vom Land dazu.

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NDR 1 Niedersachsen | Regional Lüneburg | 20.04.2021 | 15:00 Uhr

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