Stand: 04.01.2019 10:37 Uhr

Tötung in Lüneburg: Beschuldigter äußert sich

Nach dem gewaltsamen Tod eines 25-Jährigen in Lüneburg hat sich der 32-jährige Tatverdächtige erstmals gegenüber dem Haftrichter geäußert. Über den Inhalt der Einlassungen wollte ein Sprecher der Staatsanwaltschaft Lüneburg am Freitag keine Angaben machen. So sind das Motiv sowie der genaue Tathergang der Bluttat weiterhin unklar. Gegen den 32-jährigen Lüneburger wird wegen Totschlags ermittelt, am Mittwoch hatte ein Haftrichter Haftbefehl erlassen.

"Ein Messer und weiteres Werkzeug"

Ersten Ermittlungen der Polizei zufolge hatten sich die beiden Männer am Silvesterabend in einer Lüneburger Bar kennengelernt. Beide tranken Alkohol. Gemeinsam gingen sie zur Wohnung des 32-Jährigen in der Lüneburger Innenstadt, die dieser sich mit einer 20-jährigen Frau teilt. Dort soll es zu einer Auseinandersetzung gekommen sein. "Dabei setzte der 32-Jährige vermutlich ein Messer und in der Folge weiteres Werkzeug ein", so ein Polizeisprecher. Der 25-Jährige habe massive Schnittverletzungen erlitten und sei "nach weiterer Gewalteinwirkung" in der Wohnung gestorben. Eine Obduktion ergab, dass der Mann infolge seiner Verletzungen verblutet ist.

Der Tatverdächtige hatte 2,4 Promille

Der Tatverdächtige verließ danach die Wohnung, erzählte aber kurz darauf seiner Mitbewohnerin, die während der Tat nicht in der Wohnung war, von dem Geschehen. Zusammen informierten die beiden die Polizei. Diese stellte bei dem 32-Jährigen einen Alkoholwert von mehr als 2,4 Promille fest.

Dieses Thema im Programm:

NDR 1 Niedersachsen | Aktuell | 01.01.2019 | 18:00 Uhr

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