Stand: 26.09.2020 12:53 Uhr

Streifenwagen brennt aus - 30-Jähriger verhaftet

Ein Streifenwagen im Vollbrand wird von der Feuerwehr gelöscht © Feuerwehr Neuhaus
Der im Eingangsbereich abgestellte Streifenwagen brannte komplett aus.

Vor einer Polizeidienststelle in Amt Neuhaus (Landkreis Lüneburg) ist in der Nacht zu Sonnabend ein Funkstreifenwagen ausgebrannt. Die Polizei geht von vorsätzlicher Brandstiftung aus. Ein 30-jähriger Mann wurde vorläufig festgenommen. Er sei zunächst in Tatortnähe angetroffen worden, dann hätten sich im Verlaufe weiterer Ermittlungen ein Tatverdacht ergeben, hieß es. Der Mann sei bereits mehrfach polizeilich in Erscheinung getreten, sagte ein Sprecher NDR.de. Hinweise auf eine politisch motivierte Motivation für die Tat gebe es aktuell nicht. Den Angaben zufolge hatten Anwohner gegen 1 Uhr den Brand bemerkt und die Beamten in der Dienststelle informiert. Die alarmierte Feuerwehr konnte ein Ausbrennen des Autos nicht mehr verhindern. Aufgrund der enormen Rauchentwicklung mussten zwei Menschen aus einem anliegenden Gebäude evakuiert werden, hieß es. Eine Polizistin wurde durch in die Dienststelle eindringende Gase leicht verletzt. Die Ermittler gehen von einem Schaden von mehr als 50.000 Euro aus.

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Ein alter Kran im Lüneburger Hafenviertel. © NDR Foto: Julius Matuschik
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NDR 1 Niedersachsen | Aktuell | 26.09.2020 | 15:00 Uhr

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