Stand: 13.10.2019 20:12 Uhr

Segelflieger "strandet" in Baumwipfeln

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Das Segelflugzeug blieb in rund 15 Metern Höhe in Bäumen hängen.

Dass über den Wolken die Freiheit wohl grenzenlos sein müsse, hat der Liedermacher Reinhard Mey einst in einem seiner größten Hits gemutmaßt - zwei junge Leute aus dem Landkreis Lüchow-Dannenberg haben da allerdings am Wochenende eine ganz andere Erfahrung gemacht: Vier Stunden lang mussten sie in luftiger Höhe ausharren, gefangen in einem engen Segelflugzeug. Das wiederum hatte sich zuvor in den Baumkronen eines Waldstücks verhakt.

Bundeswehr schickt Hubschrauber

Der 21 Jahre alte Pilot und seine 17-jährige Begleiterin waren am Samstagmittag von einem Flugplatz im nordrhein-westfälischen Porta Westfalica nahe der Landesgrenze zu Niedersachsen gestartet. Rund eine Stunde später hatte dann ein Spaziergänger ihren festhängenden Segelflieger in einem nahegelegenen Waldstück entdeckt und die Einsatzkräfte alarmiert. Nachdem die Höhenretter der Feuerwehr zunächst vergeblich versucht hatten, die beiden aus rund 15 Metern Höhe zu retten, wurde schließlich die Bundeswehr zu Hilfe gerufen. Per Hubschrauber und Seilwinde wurden die beiden Bruchpiloten schließlich vier Stunden später aus dem instabil zwischen den Ästen der Baumkronen liegenden Flieger geholt und zurück auf den Boden gebracht. Sie seien unverletzt geblieben, so die Polizei. Man habe die beiden jedoch vorsorglich zum Check in ein Krankenhaus gebracht. Was die Ursache für die Landung in luftiger Höhe war, ist nach Angaben der Ermittler noch unklar.

Dieses Thema im Programm:

NDR 1 Niedersachsen | Regional Lüneburg | 14.10.2019 | 06:30 Uhr

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