Ein Hochhausblock im Lüneburger Stadtteil Kaltenmoor im Besitz der Vonovia. © NDR Foto: Alexander Geyer

Kaltenmoor: Marode Hochhäuser werden grundlegend saniert

Stand: 18.12.2020 19:21 Uhr

Neun marode Hochhäuser im Lüneburger Stadtteil Kaltenmoor sollen bis Ende 2024 instand gesetzt werden. Die Stadt hat einen entsprechenden Vertrag für 265 Wohnungen abgeschlossen.

Die betroffenen Wohnungen gehören einem Investor aus Bayern. In dem Vertrag mit der Stadt verpflichtet sich der Eigentümer dazu, in die Wohnblöcke zu investieren und Baumaßnahmen im Innen- und Außenbereich durchzuführen. "Das ist schon ein Zeichen, dass dieser Stadtteil lebt und die Stadt ihn nicht fallen lässt", sagte Lüneburgs Oberbürgermeister Ulrich Mädge (SPD).

Investitionen von zwölf Millionen Euro geplant

Die Wohnblöcke sind bereits seit vielen Jahren in schlechtem Zustand. Mieter haben wiederholt über Schimmel geklagt. Der Investor hat angekündigt, rund zwölf Millionen Euro investieren zu wollen - zum Beispiel in neu gestaltete Hauseingänge, neue Fenster, die Dächer und eine vernünftige Dämmung. Außerdem sollen die Bäder grundlegend renoviert werden.

Maßnahme dauert voraussichtlich vier Jahre

Die Sanierung der Hochhäuser soll bis Ende 2024 abgeschlossen sein. Der Vertrag zwischen Investor und Stadt sieht vor, dass dann 30 Prozent aller Wohnungen als Sozialwohnungen zur Verfügung stehen müssen.

Weitere Informationen
Die Gutachter René Werner und Nils Heidelberg schauen sich mit einem Messgerät den Schimmelbefall an einer Badezimmerwand an. © NDR Foto:  Torsten Oestermann

Stadtteil Kaltenmoor: Wo der Schimmel zur Untermiete wohnt

Viele Mieter in dem Lüneburger Stadtteil klagen über das Problem. Vom Vermieter Vonovia fühlen sie sich allein gelassen. (30.11.2020) mehr

Dieses Thema im Programm:

NDR 1 Niedersachsen | Regional Lüneburg | 18.12.2020 | 17:00 Uhr

Mehr Nachrichten aus der Region

"Betreten verboten" steht auf dem Schild vor einem Zelt. © picture-alliance Foto: Philipp Schulze

Dethlinger Teich: Lies und Heidekreis vereinbaren Sanierung

Das Umweltministerium finanziert die Bergung verklappter Chemiewaffen aus Kriegszeiten mit rund 45 Millionen Euro. mehr

Mehr Nachrichten aus Niedersachsen