Stand: 18.04.2019 07:53 Uhr

"Göhrde-Mörder": Polizei prüft 235 Fälle

Im Fall des mutmaßlichen Serienmörders Kurt-Werner Wichmann prüft die Polizei mittlerweile mögliche Verbindungen zu mehr als 200 Taten. Das berichtet NDR 1 Niedersachsen. Mehrere Dutzend Dienststellen hätten insgesamt 235 interessante Fälle gemeldet, sagte ein Polizeisprecher in Lüneburg. Darunter seien auch Vermisstenfälle und Vergewaltigungen. Auf einem früheren Grundstück des Gärtners am Stadtrand von Lüneburg war im September 2017 die Leiche einer seit 1989 vermissten Frau entdeckt worden. Zudem waren im Waldgebiet Göhrde östlich von Lüneburg im Jahr 1989 zwei Paare getötet worden, der Gärtner gilt als Verantwortlicher. Der Mann beging 1993 Selbstmord.

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Verbindung von Göhrde-Mörder zu Fall in Bayern?

Hat der Göhrde-Mörder auch in Bayern getötet? Ermittler sehen Parallelen zum Fall einer seit 1976 Vermissten. Bundesweit passen 235 Kriminalfälle zum Vorgehen des Serienmörders. (11.04.2019) mehr

Dieses Thema im Programm:

NDR 1 Niedersachsen | Regional Lüneburg | 18.04.2019 | 07:30 Uhr

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