Stand: 27.08.2018 09:09 Uhr

Elbe-Pegel: Keine Entspannung in Neu Darchau

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Am Pegelhäuschen in Neu Darchau wird deutlich: In der Elbe fließt nur noch wenig Wasser.

Der Wasserstand der Elbe bei Neu Darchau (Landkreis Lüneburg) bleibt weiter tief. Am Montag lag der Pegel erneut bei 66 Zentimeter, dem historischen Tief. Der wenige Regen mache sich beim Wasserstand nicht bemerkbar, hieß es beim Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt (WSV). Nach Computerberechnungen der Behörde könnte der Pegel zum Monatsende sogar noch einmal um einige Zentimeter sinken.

Mann im Fährwasser.

Niedrigwasser: Zitterpartie an der Weser

Hallo Niedersachsen -

40 Zentimeter ist der Pegel der Weser in Hameln über Nacht gesunken und in Hann. Münden ist Schifffahrt nicht mehr möglich. Schiffstouren sind damit nur noch auf der Fulda möglich.

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Behörde: Elbe nicht durchschreiten

Wenig Wasser führt die Elbe bereits seit Wochen, Fährbetreiber haben vorerst kapituliert. Die "Amt Neuhaus", die Bleckede mit Neu-Bleckede (Landkreis Lüneburg) verbindet, war für viele Anwohner bis vor wenigen Tagen die einzige verbliebene Möglichkeit, um schnell über die Elbe zu kommen. Sie fährt auch nicht mehr. Wegen des niedrigen Wasserstandes reiche die Klappe der Fähre mittlerweile nicht mehr bis an den Anleger, das Be- und Entladen sei deshalb nicht mehr möglich, so Betreiberin Petra Wilhelm. Die zuständige Revierzentrale des WSA warnte indes vor Versuchen, die niedrige Elbe zu durchschreiten. Der Pegelstand sei ein errechneter Mittelwert - in der Fahrrinne und an anderen Stellen könne das Wasser deutlich tiefer sein. Außerdem gebe es gefährliche Strömungen.

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Der Pegelstand in Hann. Münden lag am Donnerstag bei 77 Zentimetern.
Wasserstand der Weser sinkt binnen Stunden

Auch die Weser führt inzwischen nur noch wenig Wasser. Binnen weniger Stunden ist der Pegel in Hann. Münden (Landkreis Göttingen) am vergangenen Mittwoch von etwa 115 auf 77 Zentimeter gefallen. Der Grund: Bislang wurde noch viel Wasser aus dem nordhessischen Edersee in den Fluss abgelassen, um die Weser schiffbar zu halten. Nun wurde die Menge um drei Viertel auf das Mindestmaß von 6.000 Liter pro Sekunde reduziert - denn der Edersee selbst ist nur noch zu 20 Prozent gefüllt. Einschränkungen für die Schifffahrt wurden bislang zwar nicht erlassen, aber die Kapitäne müssten selbst entscheiden, ob sie ablegen, teilte das WSA mit.

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Dieses Thema im Programm:

NDR 1 Niedersachsen | Regional Lüneburg | 27.08.2018 | 08:30 Uhr

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