Stand: 09.07.2019 14:34 Uhr

Eichenprozessionsspinner bleibt an Gartow kleben

Beim Kampf gegen den Eichenprozessionsspinner im Wendland spricht Gartows Samtgemeinde-Bürgermeister Christian Järnicke (CDU) von einem Teilerfolg. Nicht alle Populationen seien im Mai getötet worden. Einige Eichen seien schon wieder kahl. Im Mai waren die Bäume in der Samtgemeinde Gartow von einem Hubschrauber aus der Luft mit Insektiziden besprüht worden. Jetzt könne man eigentlich nur noch die neuen Nester der Raupen absaugen, sagte Järnicke. Doch dass könne die Gemeinde finanziell nicht stemmen. Pro Baum würden Kosten zwischen 400 und 2.000 Euro anfallen. Die kleinen Haare der Eichenprozessionsspinnerraupen können allergische Reaktionen auslösen - seit Jahren leiden die Menschen in Gartow und auch Touristen darunter.

Eichenprozessionsspinner

Kampf gegen den Eichenprozessionsspinner

Hallo Niedersachsen -

So hoch wie in diesem Jahr war die Population des Eichenprozessionsspinners noch nie. Grund: die Klimaerwärmung. Mit einem Spezialsauger werden die giftigen Raupen nun entfernt.

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Mit Chemikalien gegen Eichenprozessionsspinner

Die Samtgemeinde Gartow will von einem Hubschrauber aus Chemikalien auf Eichen sprühen, die vom Eichenprozessionsspinner befallen sind - und fordert finanzielle Hilfe vom Land. mehr

Dieses Thema im Programm:

NDR 1 Niedersachsen | Regional Lüneburg | 09.07.2019 | 13:30 Uhr

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