Ein Auto schwimmt im Wasser neben einem Ufer.

Dumm gelaufen: Auto stürzt von Gefängnis-Insel in die Elbe

Stand: 09.12.2020 07:25 Uhr

Glück im Unglück: Das Auto einer jungen Frau ist auf der Gefängnis-Insel Hahnöfersand in die Elbe gerutscht, weil die Handbremse nicht angezogen war. Sie selbst blieb unverletzt.

Die Frau wollte am Dienstagvormittag einen Bekannten in der Justizvollzugsanstalt Hahnöfersand in der Gemeinde Jork (Landkreis Stade) besuchen. Sie parkte ihren Wagen vor dem Eingang der Gefängnis-Insel, um sich anzumelden, sagte ein Polizeisprecher NDR.de. Währenddessen habe sich ihr Fahrzeug vom Parkplatz vor dem Eingang selbstständig gemacht und sei in die Elbe gestürzt, weil die Frau vergessen hatte, die Handbremse anzuziehen oder einen Gang einzulegen.

Auto Totalschaden, Frau unverletzt

Rettungskräfte mussten den weißen Kleinwagen aus der Elbe bergen, die Polizei geht von einem Totalschaden aus. Die Frau blieb bis auf einen leichten Schock unverletzt. Nach Auskunft der Polizeiinspektion Stade ist es der erste Vorfall dieser Art vor der Gefängnis-Insel Hahnöfersand. Die Justizvollzugsanstalt gehört zur Hansestadt Hamburg, in ihr verbüßen männliche und weibliche Jugendliche ihre Haftstrafen.

 


09.12.2020 07:22 Uhr

Hinweis der Redaktion: In einer früheren Version haben wir geschrieben, dass auch Frauen Haftstrafen auf Hahnöfersand verbüßen. Das war nicht präzise formuliert. Eine spezielle Frauenabteilung gibt es dort nicht mehr. Im Jugendarrest sitzen nach Angaben der Freien und Hansestadt Hamburg aber männliche und weibliche Jugendliche. Wir haben die Passage angepasst.

 

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Dieses Thema im Programm:

NDR 1 Niedersachsen | Regional Lüneburg | 08.12.2020 | 15:30 Uhr

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