Stand: 12.12.2018 16:16 Uhr

Dschungelcamp: Lehrerin droht berufliches Aus

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Die 49-Jährige muss sich erneut vor Gericht verantworten. (Archivbild vom März 2018)

Die Lehrerin aus dem Heidekreis, die ihre Tochter 2016 zum RTL-Dschungelcamp nach Australien begleitet hat, muss sich ein weiteres Mal vor Gericht verantworten. Dabei geht es um ihre berufliche Zukunft. Ein Termin für die Verhandlung am Lüneburger Verwaltungsgericht stehe noch nicht fest, sagte ein Gerichtssprecher.

Lüneburg hat Geldstrafe bestätigt und die Revision verworfen

Im Strafverfahren hatte das Oberlandesgericht Celle Ende August die vom Landgericht Lüneburg verhängte Geldstrafe bestätigt und eine Revision verworfen. Die Lehrerin hatte sich nach Überzeugung der Richter eine dreiwöchige Krankschreibung erschlichen, um ihre Tochter nach Australien begleiten zu können. Zuvor hatte die heute 49 Jahre alte Beamtin einen Antrag auf Sonderurlaub gestellt, der aber abgelehnt wurde. Sie sei wirklich erkrankt gewesen, hatte die Frau wiederholt beteuert.

Es droht der Verlust des Beamtenstatus

Der Pädagogin droht bei einer entsprechenden Entscheidung des Verwaltungsgerichts die endgültige Entfernung aus dem Beamtenverhältnis. Das strebt die Landesschulbehörde an. Auch eine Zurückstufung, eine Kürzung der Bezüge, eine Geldbuße oder ein Verweis sind mögliche Sanktionen. Derzeit ist die Beamtin bei halben Bezügen vom Dienst suspendiert. Das Gericht hatte die Entscheidung des Oberlandesgerichts im Strafverfahren abwarten wollen.

 

Dieses Thema im Programm:

NDR 1 Niedersachsen | Regional Lüneburg | 12.12.2018 | 14:30 Uhr

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