Stand: 15.04.2021 10:17 Uhr

Corona: Intensivstationen im Nordosten füllen sich

Leere Medikamentenpumpen stehen an einem Bett in der Intensivstation des Prosper Hospitals. © dpa - picture alliance Foto: Jonas Güttler
Auch im Nordosten Niedersachsens werden mehr Corona-Patienten intensiv behandelt. (Themenbild)

Die Intensivstationen der Krankenhäuser in Nordostniedersachsen laufen langsam voll. Einem bundesweiten Register zufolge sind die Intensivstationen in allen Landkreisen zu mindestens 80 Prozent belegt. Die Situation sei angespannt aber noch beherrschbar, heißt es aus den Krankenhäusern in Stade, Lüneburg und dem Heidekreis. Allen macht zu schaffen, dass in der dritten Corona-Welle die Intensivpatienten jünger sind als in früheren Phasen der Pandemie - und deutlich länger behandelt werden müssen, so der ärztliche Direktor der Elbe-Kliniken Stade und Buxtehude, Dietmar Wietholt. In Lüneburg waren am Dienstag 20 von 24 Intensivbetten belegt, sechs davon mit Covid-Patienten. Man hangele sich von Tag zu Tag, sagt der ärztliche Direktor Torsten Kucharzik. Das Heidekreis-Klinikum könnte nach eigenen Angaben weitere Intensivbetten schaffen, sollte die Zahl von sehr schwer an Covid-19 Erkrankten weiter steigen.

 

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