Stand: 27.11.2019 19:45 Uhr  - NDR 1 Niedersachsen

29-Jähriger nach tödlichem Angriff in U-Haft

Nach dem gewaltsamen Tod eines 47-Jährigen in Fredenbeck (Landkreis Stade) sitzt ein 29-Jähriger in Untersuchungshaft. Wie die Polizei mitteilte, wurde der Tatverdächtige am Mittwochabend einem Haftrichter vorgeführt. Das Opfer war am Dienstagmorgen mit lebensgefährlichen Verletzungen zu einem Supermarkt gelaufen und dort vor der Tür zusammengebrochen. Wenig später starb der Mann in einer Klinik.

Beide lebten in Asylbewerbereinrichtungen

Der 47-jährige Mann aus Nigeria lebte in einer Unterkunft für Asylbewerber. Dort kam es nach ersten Erkenntnissen zu dem Streit, bei dem er mit einem Küchenmesser verletzt wurde. Die mutmaßliche Tatwaffe hat die Polizei sichergestellt. Der Verdächtige stammt aus dem Sudan und wohnte in einer benachbarten Unterkunft. Die Polizei suchte mehrere Stunden nach dem 29-Jährigen, nahm ihn aber noch am Dienstag fest.

Zweiter tödlicher Streit in Fredenbeck

Bereits im Juni war ein Bewohner einer Asylbewerberunterkunft in Fredenbeck durch Messerstiche getötet worden. Am Donnerstag soll es nach Informationen von NDR 1 Niedersachsen einen runden Tisch geben, unter anderem mit Vertretern des Landkreises, der Gemeinde und der Arbeiterwohlfahrt.

Dieses Thema im Programm:

NDR 1 Niedersachsen | Regional Lüneburg | 27.11.2019 | 17:00 Uhr

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