Das historische Rathaus Hildesheim auf am Marktplatz der Innenstadt. © dpa-Bildfunk Foto: Hauke-Christian Dittrich

Stichwahl in der Region Hannover: Krach gegen Karasch

Stand: 13.09.2021 00:24 Uhr

Die Wähler in der Region Hannover gehen in die Stichwahl. In Hildesheim will der parteilose OB Meyer sein Amt verteidigen - auch ohne CDU-Unterstützung.

Am 26. September treten Steffen Krach (SPD) und Christine Karasch (CDU) in der Stichwahl um das Amt des Regionspräsidenten gegeneinander an. Sie schafften am 12. September die beiden besten Ergebnisse - auf Rang drei folgte Frauke Patzke (Grüne). Die Region Hannover, also der frühere Landkreis plus die Stadt Hannover, wurden zuvor jahrelang von Regionspräsident Hauke Jagau geführt. Im einwohnerstärksten Kommunalverband des Landes - jeder siebte Niedersachse lebt in der Region - spielen Verkehrsfragen eine wichtige Rolle. So fordern SPD und CDU das 365-Euro-Jahres-Ticket für den ÖPNV, die Grünen wollen Bus und Bahn mithilfe einer App einfacher und günstiger machen. Bei der Oberbürgermeisterwahl in der Landeshauptstadt hatten die Grünen 2019 die langjährige SPD-Hochburg gewonnen.

Hildesheim: Meyer bleibt im Amt

Der Hildesheimer Oberbürgermeister Ingo Meyer (parteilos) hat am Sonntag im ersten Anlauf die Oberbürgermeisterwahlen in Hildesheim gewonnen - und ist in seinem Amt bestätigt worden. 58,6 Prozent der Wählerinnen und Wähler stimmten für ihn. Er hat den Posten seit sieben Jahren inne und wurde diesmal von der SPD unterstützt. In der katholischen Bistumsstadt hatten sich vier weitere Kandidaten um das Amt beworben: Dennis Münter von der CDU, der 23 Prozent erreichte. Jan-Niclas Thul von Die Linken (5,9 Prozent), Hamun Hirbod von Die Partei (10,8 Prozent), und Orhan Kara, parteilos (1,7 Prozent).

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Flader macht das Rennen in Celle - ohne Gegner

Weit weniger aufregend wurde die Landratswahl im Landkreis Celle: Dort gab es nur einen Kandidaten: Axel Flader von der CDU. Der mit Unterstützung von SPD, FDP, WG und UB angetretene Flader hatte nach Auszählung eines Großteils der Wahlbezirke über 60 Prozent Ja-Stimmen erhalten. Seit Oktober ist er Sozialdezernent, zuvor war er Geschäftsführer beim Roten Kreuz in Celle. CDU, SPD, FDP und die beiden Wählergruppen WG und UB unterstützen Flader - Grüne, Linke und AfD nicht. Für die Wählerinnen und Wähler im Landkreis Celle hieß es deshalb am Sonntag eine Entscheidung zu treffen - "ja" oder "nein" zu Flader.

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Ein Schild mit der Aufschrift «Wahlraum» und ein Musterstimmzettel hängen am Zugang zu einer Grundschule, in der ein Wahllokal für die Kommunalwahl untergebracht ist. © dpa-Bildfunk Foto: Hauke-Christian Dittrich

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Ein auf den Boden aufgebrachter Aufkleber mit der Aufschrift ·zum Wahlbüro· weist vor einem Gebäude der Stadtverwaltung auf den Weg zum Wahlbüro hin. © dpa-Bildfunk Foto: Hauke-Christian Dittrich

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