Stand: 24.01.2020 17:39 Uhr

Zugverkehr Hannover-Berlin für Wochen eingeschränkt

Im ICE-Verkehr zwischen Hannover und Berlin sowie ins Ruhrgebiet gibt es seit Freitag Einschränkungen: Auf einer Strecke von etwa 20 Kilometer Länge erneuert die Deutsche Bahn die Schienen. Die Arbeiten, die eigentlich für das kommende Jahr vorgesehen waren, werden den Angaben zufolge wegen starken Verschleißes vorgezogen. Bis zum 14. Februar ist die ICE-Schnellfahrstrecke zwischen Gardelegen und Nahrstedt in Sachsen-Anhalt deshalb nur eingleisig befahrbar.

Halt in Wolfsburg fällt teilweise aus

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Ein ICE der Deutschen Bahn © dpa Foto: Bernd Thissen

Fahrplanänderungen der Bahn

Eine Service-Seite der Deutschen Bahn informiert über baustellenbedingte Fahrplanänderungen. extern

Betroffen sind die Verbindungen Berlin-Hannover und weiter ins Ruhrgebiet sowie Berlin-Braunschweig und weiter Richtung Süden - und jeweils die Gegenrichtung. Züge können nach Angaben der Deutschen Bahn 20 bis 60 Minuten länger brauchen. Die Abfahrtszeiten in Hannover bleiben demnach gleich. Wer später zusteigt, solle auf den Fahrplan schauen. Teilweise fallen Halte in Wolfsburg, Stendal und Berlin-Spandau aus. Die Bahn rät Reisenden, ihre Verbindungen auf diesen Strecken vor Antritt zu überprüfen.

Keine Zugbindung für frühzeitig gekaufte Tickets

Für Fahrgäste, die bereits Karten für betroffene Züge haben, gilt laut Bahn eine Sonderregelung, da die Baustelle so kurzfristig eingerichtet werde. Fahrkarten, die vor dem 7. Januar gekauft wurden, können demnach kostenlos storniert werden. Außerdem sei die Zugbindung aufgehoben: Zum Sparpreis gekaufte Tickets dürften auch in anderen Zügen genutzt werden.

In der ersten Woche der Bauarbeiten sind den Angaben zufolge hauptsächlich Züge in der Nacht betroffen, in den letzten beiden Wochen auch Verbindungen am Tag.

Tagesschau.de
leere Bahngleise © dpa Foto: Jens Büttner

Milliardenpaket für das Schienennetz

Bund und Deutsche Bahn wollen das teilweise marode Schienennetz in den kommenden zehn Jahren massiv stärken. Bis 2030 sollen insgesamt 86 Milliarden Euro fließen. Tagesschau.de berichtet. (14.01.2020) extern

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Hallo Niedersachsen | 23.01.2020 | 19:30 Uhr

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