Stand: 27.11.2020 09:59 Uhr

Wolfsfreunde klagen gegen Abschuss des Rodewalder Rüden

Ein Wolf steht im Wildpark, fotografiert durch ein Zielfernrohr. © picture alliance Foto: Carsten Rehder
Der Rodewalder Rüde soll mit einer Sondererlaubnis geschossen werden. (Symbolbild)

Der Natur- und Artenschutzverein "Freundeskreis freilebender Wölfe" hat angekündigt, vor dem Oberverwaltungsgericht (OVG) Lüneburg gegen den Abschuss des Rodewalder Rüden zu klagen. Die geplante Tötung des Wolfes sei in keinerlei Hinsicht gerechtfertigt, sagte ein Sprecher. Es gebe keinen Nachweis für einen aktuellen Riss durch den Rüden. Der Verein hatte zuvor Beschwerde gegen einen Beschluss des Verwaltungsgerichts Oldenburg eingelegt. Diese wurde jedoch zurückgewiesen.

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Mehrere Wölfe machen Halt auf einem Waldweg und schauen in die Kamera. © NDR

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Dieses Thema im Programm:

NDR 1 Niedersachsen | Regional Hannover | 27.11.2020 | 13:30 Uhr

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