Stand: 24.08.2020 14:09 Uhr

Verdächtiges Paket: Absender aus Hessen?

Öffentlichkeitsfahndung nach einem Tatverdächtigen, der ein verdächtiges Paket an das niedersächsische Umweltministerium versandt haben könnte. © Polizeipräsidium Südhessen
Mit dieser Aufnahme aus einer Videokamera sucht die Polizei nach dem mutmaßlichen Absender des Pakets.

Vor mehr als einem Jahr ist im niedersächsischen Umweltministerium in Hannover ein verdächtiges Paket eingegangen - den mutmaßlichen Absender des Päckchens suchen Polizei und Staatsanwaltschaft derzeit in Südhessen. Nach jetzigem Kenntnisstand habe ein etwa 40 bis 60 Jahre alter Mann das Paket in einer Postfiliale in Nauheim im Landkreis Groß-Gerau aufgegeben, teilten die Ermittler am Montag mit. Dabei habe er gefälschte Absenderdaten benutzt. Der Tatverdächtige sei aber von einer Videokamera in der Filiale aufgezeichnet worden. Die Ermittler suchen nun mit einem Foto nach dem Verdächtigen.

Hintergründe sind weiter unklar

Weil der mutmaßliche Tatort in Südhessen liegt, sind die dortigen Behörden für den Fall zuständig. Eingegangen war das Paket am 16. Mai 2019 im niedersächsischen Umweltministerium. In dem Paket befanden sich eine Flasche und mehrere Drähte, das Ganze ähnelte einer Bombenattrappe. Die rund 400 Mitarbeiter des Ministeriums hatten wegen des verdächtigen Pakets vorübergehend das Gebäude verlassen müssen. Nachdem Sprengstoffexperten sich das Päckchen angesehen hatten, konnten sie rasch Entwarnung geben, da der Inhalt ungefährlich war. Warum der Verdächtige das Paket geschickt hat, ist laut Polizei noch unklar.

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Dieses Thema im Programm:

NDR 1 Niedersachsen | Regional Hannover | 24.08.2020 | 13:30 Uhr

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