Stand: 26.01.2021 14:34 Uhr

Tod auf Ostsee vorgetäuscht: Anklage fordert vier Jahre Haft

Blick auf das Gebäude des Landgerichtes in Kiel © dpa - Bildfunk Foto: Carsten Rehder
Das Ehepaar, das durch den vorgetäuschten Tod des Mannes abkassieren wollte, muss sich vor dem Landgericht Kiel verantworten. (Themenbild)

Erst soll ein 53-Jähriger seinen Tod auf der Ostsee vorgetäuscht und sich dann monatelang auf dem Dachboden bei seiner Mutter in Schwarmstedt (Heidekreis) versteckt haben. Wegen Versicherungsbetruges in Millionenhöhe muss er sich vor dem Landgericht Kiel verantworten. Die Staatsanwaltschaft wertet den Fall als besonders schwer und hat deshalb am Dienstag vier Jahre Haft für den Angeklagten und zwei Jahre und zehn Monate für seine Frau beantragt. Das berichtet NDR 1 Niedersachsen. Das Paar und die Mutter des Mannes hatten insgesamt 14 Unfall-, Risiko- und Lebensversicherungen in Höhe von 4,1 Millionen Euro abgeschlossen und wollten mit dem vorgetäuschten Tod abkassieren. Gegen die 87-jährige Mutter wird getrennt verhandelt.

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NDR 1 Niedersachsen | Regional Hannover | 26.01.2021 | 13:30 Uhr

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