Stand: 26.03.2020 15:04 Uhr  - NDR 1 Niedersachsen

TUI: Zwei Milliarden staatliche Hilfen?

TUI-Flugzeuge am Boden: Der Tourismuskonzern kann auf staatliche Hilfen von knapp zwei Milliarden Euro hoffen.

Nach Insider-Informationen steht der weltgrößte Touristikkonzern TUI mit Sitz in Hannover vor einer Einigung über staatliche Hilfen in Milliardenhöhe. Es gehe in Zusammenhang mit der Coronavirus-Pandemie um eine Unterstützung im Umfang von knapp zwei Milliarden Euro, berichtete die Nachrichtenagentur Bloomberg am Donnerstag unter Berufung auf mit der Sache vertraute Personen. Unterdessen wies TUI Berichte zurück, dass die Betriebserlaubnis wegen der aktuellen Krise in Gefahr sei.

Coronavirus: TUI legt Vollbremsung hin

Hallo Niedersachsen -

Der Reisekonzern TUI hat alle Reisen auf Halt gesetzt. Keine Urlauber dürfen mehr auf ein Schiff, in ein Flugzeug oder in ein Hotel. Es werden nur noch Urlauber nach Hause geholt.

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TUI bestätigt "gute Gespräche"

Der Konzern habe sich zu Wochenbeginn mit der staatlichen Förderbank KfW demnach auf Bedingungen geeinigt. Ein TUI-Sprecher bestätigte lediglich, dass man sich in guten Gesprächen befinde. Dem Bericht zufolge soll die KfW nach der vorläufigen Vereinbarung rund 80 Prozent der von TUI benötigten Darlehen gewähren, 20 Prozent sollten Geschäftsbanken liefern. Diese dürften das Paket in den nächsten Tagen freigeben. Der Zeitplan und die genaue Ausgestaltung könne sich aber noch ändern, hieß es.

Reisegeschäft vorläufig eingestellt

Angesichts der sich weltweit ausbreitenden Coronavirus-Pandemie hat der hannoversche Tourismuskonzern sein Reisegeschäft bis Ende April eingestellt und Kurzarbeit beantragt. Mitte März hatte das Unternehmen beschlossen, Staatsgarantien zu beantragen, um die Krise zu überstehen.

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Dieses Thema im Programm:

NDR 1 Niedersachsen | Aktuell | 26.03.2020 | 15:00 Uhr

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