Stand: 20.11.2018 20:00 Uhr

So sieht der Leibniz-Ring für Klaus Meine aus

Dass Scorpions-Frontmann Klaus Meine am 5. Dezember in Hannover mit dem Leibniz-Ring ausgezeichnet wird, steht schon länger fest. Nun ist auch bekannt, wie der Ring für den Rocksänger, der im Mai 70 Jahre alt wurde, genau aussehen wird: Die Jury hat sich für den Entwurf von Alena Jakunina Uthe und Nico Starke aus Pforzheim entschieden. Ihr schwarzer, aus Materialien wie Carbon und Palladium gefertigtes Werk sei ein "herausragender Leibniz-Ring", hieß es. Die aus Russland stammende Uthe und der in der DDR aufgewachsene Starke setzten sich mit ihrer Kreation gegen 21 Mitbewerber durch, die mit ihren Entwürfen beim Presse Club Hannover beworben hatten.

Leibniz-Ring 2018: 21 Entwürfe und ein Sieger

Erinnerungen an "Wind of Change"

In der Begründung verwies die Jury auf Details, etwa die im Innenring mit Comicbildern dargestellte Geschichte der DDR und des Berliner Mauerfalls. Genauso wie der in der Mitte des Rings applizierte Stern mit eingefassten Brillanten würde diese an "Wind of Change", den größten Scorpions-Erfolg, erinnern, hieß es.

Leibniz-Ring 2017 war ein Rollstuhl

Im vergangenen Jahr hatte sich die Jury für den Entwurf des Goldschmiedemeisters Marco Kurapkat aus Isernhagen (Region Hannover) entschieden. Sein Ring ging an Hans Georg Näder, den Geschäftsführer des Prothesen- und Rollstuhlherstellers Otto Bock aus Duderstadt.

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