Stand: 14.02.2018 07:26 Uhr

Schulbusunfall: Bewährungsstrafe für Fahrer

Nach einem schweren Unfall hat das Amtsgericht Hildesheim am Dienstag einen Schulbusfahrer zu einer Bewährungsstrafe von einem Jahr und vier Monaten verurteilt. Bei dem Unfall im Landkreis Hildesheim waren im März 2016 acht Förderschüler verletzt worden, zwei von ihnen schwer. Ein Elfjähriger musste mit einem Schädel-Hirn-Trauma in die Medizinische Hochschule Hannover geflogen werden. Auch der Verurteilte musste stationär aufgenommen werden.

Fahrer hatte Drogen genommen

Das Amtsgericht sah es als erwiesen an, dass der 46-jährige Fahrer bei dem Unfall unter dem Einfluss von Drogen stand. Er sei fahruntüchtig gewesen, so ein Gerichtssprecher. Das Hildesheimer Amtsgericht verurteilte den Mann unter anderem wegen fahrlässiger Körperverletzung und Straßenverkehrsgefährdung.

Führerschein abgegeben, wieder ans Steuer gesetzt

Der Kleinbus war im März 2016 zwischen den Ortschaften Emmerke und Giesen von der Fahrbahn abgekommen. Das Fahrzeug streifte einen Baum und wurde dabei aufgerissen. Später stellte sich heraus, dass der Fahrer vor der Fahrt Amphetamine genommen hatte. Laut Anklage hätte der Angeklagte selbst erkennen können und müssen, dass er damals nicht mehr fahrtüchtig gewesen sei. Nach dem Unfall und einem Bluttest gab der Mann freiwillig den Führerschein ab. Trotzdem setzte er sich nur zwei Monate später wieder in ein Fahrzeug - und wurde dabei von der Polizei erwischt.

Dieses Thema im Programm:

NDR 1 Niedersachsen | Regional Hannover | 13.02.2018 | 06:30 Uhr

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