Stand: 29.05.2019 19:00 Uhr  - NDR 1 Niedersachsen

Rodewalder Wolf: Abschussgenehmigung verlängert

Die Abschussgenehmigung für den sogenannten Rodewalder Wolf ist bis Ende Juni verlängert worden. Wie eine Sprecherin des Umweltministeriums am Mittwoch in Hannover mitteilte, wurde der Leitrüde, amtliche Bezeichnung "GW717m", zuletzt am Montag dieser Woche gesichtet. Das Tier streift durch ein bis zu 600 Quadratkilometer großes Gebiet im Landkreis Nienburg. Das Land will den Wolf töten, weil er Schutzzäune für Vieh überwunden und Rinder in einer Herde getötet hatte.

Seit Ende Januar zum Abschuss freigegeben

Dem Wolfsrüden können seit April 2018 mehrere Angriffe auf Rinder nachgewiesen werden, die vor Wölfen geschützt waren. Nach Angaben des Umweltministeriums sind dem Wolf mehr als 40 Risse von Nutztieren zuzuordnen, darunter Ponys und Rinder. Das Tier war Ende Januar zum Abschuss freigegeben worden, dies wurde später vom Oberverwaltungsgericht bestätigt. Die Entscheidung hatte für Kritik, unter anderem vom Naturschutzbund, gesorgt. Erst am Dienstag hatte der Freundeskreis freilebender Wölfe nach Angaben eines Sprechers beim Verwaltungsgericht Oldenburg Klage gegen die Abschussgenehmigung eingereicht.

Dieses Thema im Programm:

NDR 1 Niedersachsen | Regional Hannover | 29.05.2019 | 17:00 Uhr

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