Stand: 26.02.2020 07:22 Uhr  - NDR 1 Niedersachsen

Regen lässt Flüsse über die Ufer treten

In Hannover ist neben der Leine auch die Ihme über die Ufer getreten.

Starke und andauernde Regenfälle hat Niedersachsen zuletzt erlebt. Beispiel Landkreis Emsland: Allein in den vergangenen fünf Tagen sind in Meppen mehr als 45 Liter Wasser pro Quadratmeter heruntergekommen, in Dörpen sogar mehr als 54 Liter, wie NDR 1 Niedersachsen am Dienstag berichtete. Etliche Felder stehen unter Wasser. Vielerorts steigen die Pegelstände der Flüsse an.

Nach Dauerregen: Pegel der Flüsse steigen

Hallo Niedersachsen -

Die starken Regenfälle haben vielerorts in Niedersachsen zu hohen Pegelständen in den Flüssen geführt. Die Behörden sehen jedoch derzeit keine Gefahr für ein extremes Hochwasser.

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Hochwasser-Meldestufen

Pegel im Binnenland
Meldestufe 1: Bordvoller Abfluss und stellenweise Beginn der Ausuferung
Meldestufe 2: Ausuferungen hauptsächlich in land- und forstwirtschaftlichen Flächen
Meldestufe 3: Überschwemmung größerer Flächen und Überschwemmung einzelner Grundstücke, Straßen und Keller möglich
Meldestufe 4: nicht festgelegt

Niedersächsischer Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz (NLWKN)

Hochwasser: Brücke über die Leine gesperrt

Der Wasserstand der Aller bei Ahlden im Heidekreis ist nach Behördenangaben am Dienstag kontinuierlich gestiegen. Das gilt auch für die Leine bei Neustadt am Rübenberge (Region Hannover). Zwischen den Ortschaften Bordenau und Poggenhagen wird wegen des Hochwassers eine Brücke über die Leine voraussichtlich bis Mittwoch gesperrt. Die Meldestufe 2 wurde nach Angaben des Niedersächsischen Landesbetriebs für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz (NLWKN) an mehreren Meldepegeln überschritten, zum Teil auch die Meldestufe 3, etwa am Pegel Hannover-Herrenhausen, wo die Leine fließt. "An den Flüssen Aller und Wümme wird es zu weiteren Überschreitungen von Meldestufen (M2) kommen können", teilte das NLWKN am Dienstag mit.

Stabilisierung, aber noch keine Entspannung

Höhere Wasserstände werden auch in anderen Regionen Niedersachsens verzeichnet. Wie NDR 1 Niedersachsen weiter berichtet, steigen die Pegelstände aber insbesondere an den Oberläufen der Flüsse mittlerweile nicht mehr. Das ist nach Einschätzung der NLWKN-Experten eine Stabilisierung, aber noch keine Entspannung. Denn die Pegelstände in den Unterläufen der Flüsse würden noch etwas weiter steigen. Mit extremem Hochwasser rechnet der NLWKN nicht. Die Talsperren im Harz könnten noch Wasser aufnehmen, auch das Rückhaltebecken der Leine in Einbeck (Landkreis Northeim) ist nach Angaben eines Sprechers bisher nur zu sieben Prozent gefüllt.

Der Deutsche Wetterdienst rechnet in den kommenden Tagen nicht mehr mit starkem Regen. Es werden eher leichte Niederschläge erwartet.

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Dieses Thema im Programm:

NDR 1 Niedersachsen | Regional Osnabrück | 25.02.2020 | 17:00 Uhr

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