Stand: 05.04.2021 08:08 Uhr

Polizei schützt Wohnhaus von Ministerpräsident Weil

Polizisten kontrollieren ein Wohngebiet in Hannover, in dem Niedersachsens Ministerpräsident Weil wohnt. "Querdenker" wollen sich am Ostersonntag vor dem Wohnhaus von Ministerpräsident Weil versammeln. © dpa-Bildfunk Foto: Julian Stratenschulte
Die Polizei hatte die beantragte Kundgebung vor Weils Wohnhaus untersagt.

Die Polizei hat am Sonntag mit einem Großaufgebot das Wohnhaus von Ministerpräsident Stephan Weil (SPD) gegen eine zuvor erwartete Demonstration der Initiative "Querdenken" abgeriegelt. Augenzeugenberichten zufolge waren die Zufahrtsstraßen zu dem Wohngebiet in Hannover-Kirchrode gesperrt worden. Es seien nur einzelne mutmaßliche Demonstrierende aufgetaucht, die fortgeschickt worden seien, sagte ein Polizeisprecher. Zur Stärke des Aufgebots machte er keine Angaben - aus einsatztaktischen Gründen, hieß es. Kritiker hatten mit einer Kundgebung vor Weils Wohnhaus gegen die Corona-Maßnahmen protestieren wollen. Die Versammlungsbehörde hatte die Demonstration an diesem Ort jedoch untersagt. Den Veranstaltern gehe es nur darum, eine Drohkulisse aufzubauen, den Regierungschef im privaten Umfeld einzuschüchtern und so die Corona-Politik der Landesregierung zu beeinflussen, hieß es von der Polizei. Sie warnte, dass eine Teilnahme an der verbotenen Versammlung konsequent geahndet werde. Anfang Januar hatte eine rund 30-köpfige Gruppe vor dem Privatgrundstück des sächsischen Ministerpräsidenten Michael Kretschmer (CDU) gegen die Corona-Maßnahmen protestiert.

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NDR 1 Niedersachsen | Regional Hannover | 05.04.2021 | 08:00 Uhr

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