Stand: 12.01.2018 17:49 Uhr

Nach Job-Affäre: Dezernent Härke geht Ende März

Hannovers Kulturdezernent Harald Härke hat seinen vorzeitigen Ruhestand beantragt. Nach Angaben der Stadt hat Oberbürgermeister Stefan Schostok (SPD) den Antrag am Freitag genehmigt. Über das weitere Vorgehen will Schostok in der kommenden Woche die Ratsgremien informieren. Das laufende Disziplinarverfahren gegen Härke werde aber fortgeführt, heißt es von der Stadt. Regulär hätte Härke eigentlich erst im November 2019 sein Ruhestandsalter erreicht, nun hört er Ende März auf.

Harald Härke steht in einer Bücherei. © dpa Fotograf: Silas Stein

Kulturdezernent Harald Härke geht vorzeitig

NDR 1 Niedersachsen Aktuell

Gegen den Kulturdezernenten der Stadt Hannover Harald Härke läuft ein Disziplinarverfahren. Nun hat er seinen vorzeitigen Ruhestand beantragt.

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Schostok: Kein Vertrauen mehr

Der Kulturdezernent soll versucht haben, seiner Lebensgefährtin eine Stelle im Kulturbüro zu verschaffen. "Ich habe in einem Stellenbesetzungsverfahren nicht immer die nötige Distanz gehalten und zu Gunsten einer mir nahestehenden Person die gebotene Neutralität vermissen lassen", sagte Härke im Oktober dazu. Seit Monaten gärte es deswegen im Rathaus. Das Vertrauen zu Härke sei eindeutig nicht mehr vorhanden, sagte Schostok am Dienstag im Interview mit NDR 1 Niedersachsen.

Weitere Informationen

Hannover: Stadtrat Härke bietet Rückzug an

Hannovers Stadtrat Härke hat Fehler bei einer Stellenvergabe eingeräumt und seinen Eintritt in den vorzeitigen Ruhestand angeboten. Er soll seine Lebensgefährtin begünstigt haben. (26.10.2017) mehr

Dieses Thema im Programm:

NDR 1 Niedersachsen | Regional Hannover | 12.01.2018 | 17:00 Uhr

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