Stand: 05.08.2013 15:15 Uhr

"Maker Faire" lockt Tausende Besucher an

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Viele Technik-Fans schauten sich in Hannover die Objekte auf der "Maker Faire" an.

Gitarre spielende Roboter, ungewöhnliche Lichtobjekte und Technikfundstücke aus dem vergangenen Jahrtausend: Diese Mischung auf der ersten "Maker Faire" Deutschlands kam am Wochenende richtig gut an. Mehr als 4.300 Besucher schauten am Sonnabend in der Glashalle im Hannoverschen Congress Centrum vorbei, um sich auf der Bastler- und Erfinder-Messe über Selbstbau-Projekte zu informieren und Tüftlern über die Schulter zu schauen. "Wir waren von der Resonanz überwältigt", sagte Daniel Bachfeld, stellvertretender Chefredakteur von Organisator c't Hacks. "Die Mischung aus kommerziellen Ständen und privat engagierten 'Makern' hat den Charme der Veranstaltung ausgemacht. Eine Wiederholung in 2014 können wir uns sehr gut vorstellen."

Eldorado für Technik-Fans

Die technikbegeisterten Besucher ließen sich zum Beispiel von den 'Makern' erklären, wie Roboter-Technik oder 3D-Drucker funktionieren. In zahlreichen Mitmachprojekten, etwa beim Basteln von kleinen Lichtobjekten oder dem Aufbau von Minirobotern, konnten sie das Gesehene gleich nachbauen. Großen Anklang fand auch der Löt-Workshop einer großen Elektro-Firma.

Telefon mit Wählscheibe als Faszinosum

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Im Computermuseum gab es jede Menge Technik aus anderen Jahrzehnten zu bestaunen.

In eine andere Epoche versetzt fühlten sich die Besucher des Computermuseums. Telexgerät, Telefon mit Wählscheibe und Lochkartencomputer erinnerten hier an vergangene Zeiten. Viel Aufsehen erregte auch ein Zeppelin, der völlig lautlos und friedlich durch die Glashalle schwebte.

Roboter mit Bassgitarre

Im Freien war der Schrottroboter "Afreakin Bassplayer" vom Berliner Skulpturenkünstler Kolja Kugler die Hauptattraktion. Stündlich ließ der Roboter seine Bassgitarre erklingen und zog zusammen mit den Vögeln und "Sir Elton Junk" eine Show ab, die mit viel Applaus belohnt wurde. In regelmäßigen Abständen hörte man aus der anderen Ecke ein lautes Knallen: Der schwebende Sessel, ein Schulprojekt des Berufsschulkollegs Rheine, hatte sich mit einer kurzen Fehlzündung wieder in Bewegung gesetzt.

Idee kommt aus den USA

Ihren Ursprung haben die Maker-Messen für Bastler und Erfinder in den USA. Die erste "Maker Faire" fand 2006 im kalifornischen San Mateo statt. Im vergangenen Jahr - bei der siebten Auflage - kamen bereits 800 "Maker" und rund 110.000 Besucher.

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