Stand: 04.04.2019 09:02 Uhr

Lügde: Hamelner Politiker fordern Sonderermittler

Nach den Missbrauchsfällen auf einem Campingplatz in Lügde beginnt die politische Aufarbeitung. Wie NDR 1 Niedersachsen berichtet, fordern große Teile der Opposition im Jugendhilfeausschuss des Landkreises Hameln-Pyrmont einen Sonderermittler, der die Kreisbehörde bei der Fehlersuche unterstützt. Die SPD-geführte Mehrheitsgruppe lehnt das ab. Ein Sonderermittler werde vom Land erst dann eingesetzt, wenn eine Kreisverwaltung nicht mehr funktioniere. Davon könne aber keine Rede sein. Es gab am Mittwochabend auch positive Stimmen von Jugendhilfe-Fachleuten, die den Landkreis für sein neues Präventionskonzept lobten. Der Landkreis will in Zukunft vor allem in den Schulen die Kinder für das Thema sensibilisieren. Der Landkreis hatte dem mutmaßlichen Haupttäter ein Mädchen zur Pflege überlassen. Hinweise, dass der Mann pädophil sei, wollen die Mitarbeiter im Jugendamt übersehen haben.

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Fall Lügde: Jugendamtsleiter darf wieder arbeiten

Der Leiter des Jugendamts darf laut Landkreis Hameln-Pyrmont bald wieder arbeiten. Der Mann hatte im Missbrauchsfall von Lügde eine Akte manipuliert, sich aber selbst angezeigt. (25.03.2019) mehr

Dieses Thema im Programm:

NDR 1 Niedersachsen | Regional Hannover | 04.04.2019 | 08:30 Uhr

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