Stand: 07.12.2016 15:35 Uhr

Lösung im Streit um Schwangerschaftsabbrüche

In dem neuen Krankenhaus in Obernkirchen (Landkreis Schaumburg), in dem drei Kliniken aus dem Landkreis zusammengeführt werden, soll es nun doch möglich gemacht werden, Schwangerschaften ohne medizinischen Notfall abzubrechen. Zuvor hatte der zukünftige Betreiber des Klinikums, der christliche Agaplesion-Konzern, angekündigt, dies nicht zuzulassen.

Kooperation mit niedergelassenen Ärzten

Laut "Schaumburger Nachrichten" (Mittwoch-Ausgabe) haben der Landkreis und Agaplesion nun aber einen Kompromiss gefunden. So sollen Abtreibungen bei außergewöhnlichen wirtschaftlichen oder familiären Belastungen mit niedergelassenen Ärzten "im Rahmen eines ambulanten Operationszentrums" im neuen Klinikum in Vehlen bei Obernkirchen durchgeführt werden. So steht es laut Bericht im Übertragungsvertrag, dem der Kreistag am Dienstag zugestimmt hat. Die kirchliche Agaplesion übernimmt zum 1. Januar 2017 die kommunalen Krankenhäuser Rinteln und Stadthagen. Der Neubau in Obernkirchen soll voraussichtlich im April öffnen.

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Dieses Thema im Programm:

NDR 1 Niedersachsen | Regional Hannover | 07.12.2016 | 14:30 Uhr

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Schwangerschaft

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