Stand: 31.07.2020 21:18 Uhr

Letzte Corona-Testzentren gehen in Ruhemodus

Ein Schild mit der Aufschrift "Corona Testzentrum" hängt an einem Metallzaun. © Colourbox Foto: Heiko Kueverling
Niedersachsen hat die regionalen Corona-Testzentren in den Ruhemodus versetzt. (Themenbild)

Am Freitag sind in Hannover, Göttingen und Uelzen die letzten drei von 45 regionalen Corona-Testzentren in Niedersachsen in den Ruhemodus versetzt worden. Die Zentren blieben eingerichtet und könnten bei einer zweiten Infektionswelle schnell reaktiviert werden, sagte Detlef Haffke, Sprecher der Kassenärztlichen Vereinigung Niedersachsen (KVN). Als Beispiele führte Haffke einen Anstieg der Fallzahlen und eine drohende Überlastung von Hausarztpraxen oder eine Änderung der aktuellen Corona-Strategie durch das Bundesgesundheitsministerium an. Bisher seien rund 61.400 Tests in den Zentren durchgeführt worden. Wie hoch die Gesamtzahl für Niedersachsen ist, ist bislang nicht bekannt.

Im Verdachtsfall: Hausarzt anrufen

Wie geht es jetzt für diejenigen weiter, die in den kommenden Tagen Symptome zeigen? Im Grunde so wie vorher: Wer glaubt, sich mit dem Coronavirus infiziert zu haben, sollte telefonisch seinen Hausarzt oder den Kassenärztlichen Bereitschaftsdienst unter der Rufnummer 116 117 kontaktieren. Die Mediziner klären dann am Telefon, ob es sich um einen Verdachtsfall handelt und ein Test notwendig ist. Wird in der Folge eine Infektion nachgewiesen, muss der Patient in häusliche Quarantäne. Kontaktpersonen der erkrankten Person werden bei engem Kontakt ebenfalls 14 Tage zu Hause isoliert. Die wichtigsten Schutzmaßnahmen bleiben: regelmäßig Hände waschen und nicht in die Hand husten oder niesen.

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Dieses Thema im Programm:

NDR 1 Niedersachsen | Aktuell | 31.07.2020 | 06:00 Uhr

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