Stand: 13.03.2019 15:42 Uhr

Lauenau: Anklage fordert Verurteilung wegen Mordes

Im erneuten Prozess gegen einen wegen Totschlags verurteilten Mann aus Lauenau (Landkreis Schaumburg) hat die Staatsanwaltschaft eine Verurteilung wegen Mordes aus niedrigen Beweggründen gefordert. Wie ein Sprecher des Landgerichts Hildesheim sagte, sieht die Anklage es als erwiesen an, dass der Mann 2015 gemeinsam mit seiner Geliebten seine Ehefrau getötet hat. Als Zeugin hatte die Komplizin sich schon im ersten Prozess vor dem Landgericht Bückeburg in Widersprüche verwickelt. Weil die Verteidigung erfolgreich Rechtsmittel eingelegt hat, darf der 47-Jährige nicht zu einer höheren Strafe als im ersten Verfahren verurteilt werden. Daher beantragte die Hildesheimer Staatsanwaltschaft eine Freiheitsstrafe von elfeinhalb Jahren. Die Verteidigung forderte dagegen einen Freispruch aus Mangel an Beweisen. Das Urteil soll am 22. März verkündet werden.

Dieses Thema im Programm:

NDR 1 Niedersachsen | Regional Hannover | 13.03.2019 | 15:30 Uhr

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