Stand: 19.02.2019 15:15 Uhr

Landesarmutskonferenz fordert Handeln gegen Armut

Die niedersächsische Landesarmutskonferenz rückt vor dem Welttag der sozialen Gerechtigkeit am Mittwoch die Armutsbekämpfung in den Fokus der Öffentlichkeit. "Wenn wir nicht die wachsende Spaltung zwischen Arm und Reich in unserer Gesellschaft nachhaltig bekämpfen, verliert unsere Demokratie an Legitimation", sagte Geschäftsführer Klaus-Dieter Gleitze am Dienstag in Hannover. Rund ein Viertel der Beschäftigten in Deutschland arbeite im Niedriglohnsektor. 1,2 Millionen Menschen seien 2018 wohnungslos gewesen. Die soziale Schieflage lasse, so Gleitze, die Angst vor dem Abstieg auch in der Mitte der Gesellschaft ankommen und begünstigte Populismus von rechts. Sowohl der Mindestlohn als auch der Hartz-IV-Regelsatz müssten daher angehoben werden. Zudem fordert Gleitze die Gründung einer gemeinnützigen Landeswohnungsbaugesellschaft für Niedersachsen. Die Landesarmutskonferenz mit ihrer Geschäftsstelle in Hannover wurde 1995 aus einem Zusammenschluss von Verbänden, Gewerkschaften und Initiativen gegründet.

Bildschneideprogramm mit einem Unfall in der Bearbeitung auf einem Bildschirm. © NDR Foto: Eric Klitzke

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Dieses Thema im Programm:

NDR 1 Niedersachsen | Regional Hannover | 19.02.2019 | 16:30 Uhr

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