Stand: 23.11.2020 09:24 Uhr

Krankenkasse muss OP wegen Penisverkrümmung nicht bezahlen

OP-Besteck im Operationssaal © Fotolia.com Foto: Kzenon
Die Kosten für die privatärztliche Operation muss von der gesetzlichen Krankenkasse nicht übernommen werden. (Symbolbild)

Gesetzliche Krankenkassen sind nicht dazu verpflichtet, Operationen zur Behandlung von Penisverkrümmungen zu bezahlen. Das hat das Landessozialgericht Niedersachsen-Bremen in Celle entschieden. Ein 59-Jähriger hatte von seiner Krankenkasse gefordert, die Kosten von knapp 14.000 Euro für einen Eingriff bei einem Privatarzt zu übernehmen. Das Gericht bestätigte die Rechtsauffassung der Kasse, die die Zahlung verweigert hatte. Nicht anerkannte Behandlungsmethoden bei Privatärzten seien grundsätzlich nicht von der gesetzlichen Krankenversicherung zu übernehmen, hieß es im Urteil.

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NDR 1 Niedersachsen | Regional Hannover | 23.11.2020 | 13:30 Uhr

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