Stand: 09.12.2019 17:48 Uhr

Kohlenmonoxid: 13-Jähriger rettet seine Familie

Dem ältesten Sohn hat eine sechsköpfige Familie aus der Wedemark (Region Hannover) zu verdanken, dass nichts Schlimmeres passiert ist. Der 13-Jährige hatte am Sonntagabend bemerkt, dass mit seinen Eltern etwas nicht stimmte, und rief eine Bekannte. Laut Polizei war in dem Haus der Familie im Ortsteil Negenborn Kohlenstoffmonoxid (CO) ausgetreten. Die gesamte Familie kam zwischenzeitlich ins Krankenhaus.

Holzkohle in einem Topf erhitzt

Der Junge habe bemerkt, dass sein 41 Jahre alter Vater und seine 38-jährige Mutter nicht mehr aufstehen konnten, so ein Polizeisprecher. Er rief eine Bekannte an, die wiederum alarmierte die Feuerwehr. Die Einsatzkräfte holten die Eltern und die 13, elf, vier und zwei Jahre alten Kinder daraufhin aus dem Gebäude. Die Feuerwehr habe dort eine deutlich erhöhte CO-Konzentration gemessen, so die Polizei. Die Ermittler nehmen an, dass die erhöhte Kohlenmonoxidkonzentration im Haus von einer ungewöhnlichen Heiztechnik verursacht wurde: Da die Heizung defekt war, erhitzte die Familie im Garten Grillkohle in einem Topf und stellte diesen ins Haus.

Dieses Thema im Programm:

NDR 1 Niedersachsen | Regional Hannover | 09.12.2019 | 13:30 Uhr

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