Stand: 25.02.2019 14:14 Uhr

Hille: Angeklagter voll schuldfähig

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Wegen Mordes aus Habgier müssen sich der 51-Jährige und sein Ziehsohn seit September 2018 vor Gericht verantworten. (Archiv)

Im Prozess um den mutmaßlichen Dreifachmord im ostwestfälischen Hille schätzt eine Gutachterin den Angeklagten als voll schuldfähig ein. Der 51-Jährige sei durchschnittlich intelligent, neige bei seinen Beschreibungen zwar zu deutlichen Übertreibungen, psychisch sei er aber gesund, sagte die Psychologin am Montag vor dem Landgericht Bielefeld. In der Frage, ob ihrer Ansicht nach eine Sicherungsverwahrung nötig ist, wollte sie sich dagegen nicht festlegen. Vor einem knappen Jahr waren auf zwei benachbarten Höfen an der Grenze zu Niedersachsen insgesamt drei Leichen gefunden worden: ein 72-jähriger Nachbar des Angeklagten, ein 64 Jahre alter Hilfsarbeiter und ein 30-jähriger aus Stadthagen im Landkreis Schaumburg. Bei ihm handelte es sich um einen Geschäftspartner des Angeklagten und seines Ziehsohnes. Beide müssen sich wegen dreifachen Mordes aus Habgier vor Gericht verantworten und beschuldigen sich bislang gegenseitig. Der Prozess wird am 4. März fortgesetzt.

Dieses Thema im Programm:

NDR 1 Niedersachsen | Regional Hannover | 20.09.2018 | 14:30 Uhr

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