Stand: 13.03.2018 13:35 Uhr

Hannover Rück: Gewinneinbruch wegen Wirbelstürmen

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Vorstandschef Ulrich Wallin bei der Vorstellung der Geschäftszahlen in Hannover.

Der Rückversicherer Hannover Rück hat im vergangenen Jahr einen Gewinneinbruch verzeichnet. Unter dem Strich verdiente der Konzern knapp 959 Millionen Euro, während es 2016 noch 1,17 Milliarden waren. "Es war das Jahr mit der höchsten Belastung aus Großschäden in der Geschichte unserer Gesellschaft", sagte Vorstandschef Ulrich Wallin bei der Vorstellung der Jahreszahlen in Hannover. Als Grund nennt der weltweit drittgrößte Rückversicherer Wirbelstürme. Um die immensen Schäden vor allem durch die Wirbelstürme "Irma" und "Maria" in den USA und der Karibik abzufedern, hatte der Konzern im September alle Aktien aus seinen Kapitalanlagen gewinnbringend verkauft.

Aussicht auf Sonderdividenden

Für das laufende Jahr peilt Vorstandschef Wallin weiter einen Gewinn von über einer Milliarde Euro an. Der Konzern lockt seine Aktionäre aber auch nach dem Katastrophenjahr 2017 mit der Aussicht auf weitere Sonderdividenden. Wenn die Kapitaldecke so komfortabel bleibe, könne der Konzern auch für 2018 mehr als die eigentlich geplanten 35 bis 40 Prozent des Gewinns ausschütten. Für 2017 können die Aktionäre trotz der großen Schäden durch Naturkatastrophen mit einer unveränderten Ausschüttung von fünf Euro je Aktie rechnen. Insgesamt schüttet der Konzern damit fast 63 Prozent seines Gewinns aus.

Dieses Thema im Programm:

NDR 1 Niedersachsen | Regional Hannover | 13.03.2018 | 14:30 Uhr

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