Stand: 22.02.2017 11:15 Uhr

Grippewelle: 13 Todesopfer in Niedersachsen

Zwar wird es in Niedersachsen langsam wärmer, doch die Grippewelle breitet sich noch immer im Land aus. Allein in der vergangenen Woche seien in rund 40 Prozent der von Arztpraxen übermittelten Proben Influenza-Viren nachgewiesen worden, teilte das Landesgesundheitsamt mit. Immerhin: Es sei ein leichter Rückgang im Vergleich zur Vorwoche. Die Behörde zählte innerhalb von einer Woche sieben Grippetote. Damit stieg die Zahl der Todesopfer in Niedersachsen seit Beginn der Grippesaison im Oktober auf 13. Ein Jahr zuvor waren es zum Ende der Grippewelle zehn Tote.

Elf Todesopfer waren über 70

Bei elf Opfern handele es sich um Senioren im Alter von mindestens 70 Jahren. Zwei Opfer seien jünger als 30 Jahre. Es handele sich um die dritte starke Influenza-Saison in Folge, sagte Behördensprecher Holger Scharlach. Insgesamt 2.121 Grippefälle seien bislang in dieser Saison, die erfahrungsgemäß von Oktober bis Mai dauere, nachgewiesen worden.

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Dieses Thema im Programm:

NDR 1 Niedersachsen | Aktuell | 22.02.2017 | 12:00 Uhr

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