Stand: 23.03.2021 09:14 Uhr

Früheres Kalibergwerk: Alfelder befürchten Umweltschäden

Ein Finger drückt auf eine Computertaste mit der Aufschrift Petition. © picture alliance/chromorange Foto: Christian Ohde
Mit einer Petition wollen Anwohner aus der Region Alfeld die Abdeckung von Abraum auf dem Gelände eines früheren Kalibergwerks verhindern. (Themenbild)

Anwohner des Leinetals bei Hildesheim setzen sich mit einer Petition an den niedersächsischen Landtag für mehr Naturschutz ein. Sie befürchten anhaltende Umweltschäden am Gelände des ehemaligen Kalibergwerks "Desdemona" in Alfeld-Godenau, das im Zweiten Weltkrieg als unterirdische Munitionsfabrik genutzt worden sei. Der Petition zufolge sollen dort knapp 134.000 Tonnen belastetes Material mit einer Schicht aus 786.000 Tonnen mäßig belastetem Material abgedeckt werden. Eine spätere Sanierung durch Ausbaggern sei damit "de facto ausgeschlossen", kritisieren die Antragsteller. Die Petition war Ende November gestartet worden und fand binnen sechs Wochen mehr als 5.600 Unterzeichner. Am Mittwoch befasst sich daher der Petitionsausschuss des Landtags mit dem Antrag. Mindestens 5.000 Unterschriften waren dafür in der Sechs-Wochen-Frist nötig.

Jederzeit zum Nachhören
Das Rathaus am Maschsee. © NDR Foto: Julius Matuschik
8 Min

Nachrichten aus dem Studio Hannover

Was in Ihrer Region wichtig ist, hören Sie in dem Mitschnitt der 15.00 Uhr Regional-Nachrichten auf NDR 1 Niedersachsen. 8 Min

Dieses Thema im Programm:

NDR 1 Niedersachsen | Regional Hannover | 23.03.2021 | 09:30 Uhr

Mehr Nachrichten aus der Region

Die Kaufmännischen Krankenkasse in Hannover. © Picture Alliance Foto: Silas Stein

KKH registriert Abrechnungsbetrügereien auf Rekordniveau

Laut der Krankenkasse nahmen die Fälle um 61 Prozent gegenüber 2019 zu. Bundesweit gab es 768 Verdachtsfälle. mehr

Mehr Nachrichten aus Niedersachsen