Stand: 19.03.2021 10:01 Uhr

Frau auf Landstraße erstochen - Prozess fortgesetzt

Der Angeklagte sitzt im Gerichtssaal des Landgerichtes Hannover und hält sich eine Mappe vor das Gesicht. © dpa Foto: Julian Stratenschulte
Die Staatsanwaltschaft wirft dem 59-Jährigen Mord aus niedrigen Beweggründen vor. (Archivbild)

Der Prozess um den Tod einer Frau auf einer Landstraße im Landkreis Hameln-Pyrmont ist am Freitag am Landgericht Hannover fortgesetzt worden. Das zunächst erwartete Urteil soll nun doch voraussichtlich erst in einer Woche fallen. Das Gericht hörte am Freitag Sprachnachrichten an, die der 59-jährige Angeklagte seiner damaligen Partnerin geschickt hatte, kurz nachdem sie in einem Frauenhaus Zuflucht gesucht hatte. Der Mann aus Bad Pyrmont soll seine Ex-Freundin im vergangenen August mit seinem Auto auf der Landstraße ausgebremst haben. Dann soll er mehrfach mit einem Messer auf die flüchtende Frau eingestochen haben. Sie hatte zuvor wegen häuslicher Gewalt in einem Frauenhaus Zuflucht gesucht. Der 59-jährige Angeklagte weist die Vorwürfe von sich.

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NDR 1 Niedersachsen | Regional Hannover | 19.03.2021 | 08:30 Uhr

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