Stand: 09.10.2018 20:00 Uhr

Fahrverbote: Schostok hofft auf Bund und Hersteller

Hannovers Oberbürgermeister Stefan Schostok (SPD) will ein Urteil wie das des Berliner Verwaltungsgerichtes in Hannover nicht ausschließen. Die Konsequenz wären Fahrverbote in der Landeshauptstadt. Die Deutsche Umwelthilfe klagt gegen die niedersächsische Landeshauptstadt, denn auch in Hannover werden die Grenzwerte für Stickoxid überschritten. Für Schostok steht fest: Alleine wird es seine Stadt nicht schaffen, die Konzentrationen ausreichend zu senken. Hier seien der Bund und die Autohersteller gefragt, sagte er NDR 1 Niedersachsen.

Anreize zum Umstieg

Die Hardware betroffener Fahrzeugen müsse zwingend nachgerüstet werden. Außerdem sollten Halter von alten Diesel-Autos Anreize zum Umstieg auf saubere Modelle erhalten. Außer in Hannover werden auch in Oldenburg zu hohe Stickoxid-Werte gemessen. Die Stadt unternehme aber alles um Fahrverbote zu verhindern, so ein Sprecher. Zum Beispiel modernisiere die Stadt weiter ihre Busflotte. Osnabrück schließt Fahrverbote für Diesel dagegen nicht aus. Der Rat soll über entsprechende Schritte bis zum nächsten Frühjahr entscheiden. Gegen beide Städte laufen im Gegensatz zu Hannover bislang keine Gerichtsverfahren.

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Dieses Thema im Programm:

NDR 1 Niedersachsen | Regional Hannover | 09.10.2018 | 17:00 Uhr

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