Stand: 02.12.2021 08:22 Uhr

Fahrrad-Aktionsplan: Wie in Hannover mehr Menschen umsatteln

Ein Radstreifen aus der Perspektive der Fahrerin. © NDR Foto: Julia Henke
Der ADFC hat Vorschläge gemacht, wie man den Anteil des Radverkehrs in Hannover erhöhen kann. (Themenbild)

25 Prozent aller Verkehrsteilnehmenden in Hannover sollen Fahrradfahrerinnen und Fahradfahrer sein. Dieses Ziel haben sich die Verantwortlichen im Rathaus bis 2026 gesetzt. Unterstützt werden sie dabei vom Allgemeinen Deutschen Fahrradclub (ADFC), dessen Mitglieder einen Aktionsplan erarbeitet und am Mittwoch dem Bauausschuss übergeben haben. Sie plädieren für noch mehr Velorouten, attraktivere und sicherere Fahrradstraßen, mehr Radparkplätze und einen weitgehend autofreien City-Radring. Das Hauptverkehrsstraßen-Netz müsse auf ein "zwingend erforderliches Maß reduziert werden" und auf den meisten Straßen müsse Tempo 30 gelten, fordert der ADFC. Auch die beim Fahrrad-Klima-Test am negativsten bewerteten Punkte müssten nach Ansicht des Verbands geändert werden: Ampeln sollten stärker nach Bedürfnissen des Radverkehrs geschaltet werden, Baustellen nur noch eingerichtet werden, ohne Radfahrende weiträumig umzuleiten und es sollten mehr Kontrollen von Falschparkern auf Radwegen und an Einmündungen gemacht werden, so die weiteren Forderungen.

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NDR 1 Niedersachsen | Regional Hannover | 02.12.2021 | 06:30 Uhr

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