Eine Sirene des Katastrophenschutzes auf einem Hausdach. © picture alliance Foto: Winfried Rothermel

Erster kreisweiter Warntag im Landkreis Hameln-Pyrmont

Stand: 02.04.2022 12:13 Uhr

Der Landkreis Hameln-Pyrmont hat am Sonnabend den ersten kreisweiten Warntag abgehalten. Wie der Landkreis mitteilte, sollte es ab 12 Uhr unter anderem Probealarme über das Sirenennetz geben.

Mit jeweils einigen Minuten Abstand sollten die Sirenen unter anderem die Signale "Warnung der Bevölkerung" und "Entwarnung" auslösen. Parallel sollten auch Test-Alarme in der Warn-App "NINA", in den sozialen Medien und auf der Webseite des Landkreises veröffentlicht werden. Auf seiner Internetseite klärt der Landkreis seine Bürgerinnen und Bürger über die richtigen Verhaltensweisen auf. Ukrainische Geflüchtete wurden gesondert auf den Warntag hingewiesen, damit sie sich nicht vor den Sirenen erschrecken, wie es hieß.

Warntag soll regelmäßig stattfinden

Künftig soll der Warntag den Angaben zufolge an jedem ersten Sonnabend eines Quartals stattfinden - und damit häufiger als der jährliche bundesweite Warntag. Vor dem Hintergrund der Flutkatastrophe im Ahrtal im vergangenen Jahr hatte der Landkreis beschlossen, seine Bürgerinnen und Bürger regelmäßig über Warnmöglichkeiten und Verhaltensregeln aufzuklären. "Nur wenn jeder wirklich weiß, was zu tun ist, wenn beispielsweise Sirenen ertönen oder Warn-Apps anschlagen, erreichen wir die angestrebte Wirkung", sagte Landrat Dirk Adomat (SPD). Darüber hinaus soll künftig an jedem dritten Sonnabend im Monat die Sirenen-Alarmierung für die Feuerwehr getestet werden, unter anderem, um die Funktionsfähigkeit der Sirenen zu überprüfen, teilte der Landkreis mit. Die Einwohnerinnen und Einwohner sollen dadurch lernen, das Feuerwehrsignal von dem Signal für die Bevölkerung zu unterscheiden.

 

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Dieses Thema im Programm:

NDR 1 Niedersachsen | Aktuell | 02.04.2022 | 09:00 Uhr

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