Stand: 18.08.2020 10:49 Uhr

Erste Fälle bei Antisemitismus-Stelle gemeldet

Zwei Hände halten eine Kippa. © picture alliance/Sina Schuld/dpa Foto: Sina Schuld
Bei der Beratungsstelle melden sich unter anderem Juden, die im Alltag tätlich angegriffen wurden. (Themenbild)

Die Mitarbeiter der neuen Dokumentations- und Beratungstelle für Antisemitismus in Hannover sammeln seit vier Monaten Vorfälle in der Stadt. Wie NDR 1 Niedersachsen berichtet wurden den Mitarbeitern der Stelle bislang 15 Fälle gemeldet. Allerdings sei die Arbeit noch kaum bekannt, hieß es dort. Es meldeten sich Menschen jüdischen Glaubens, die im Alltag - beispielsweise im Supermarkt - tätlich angegriffen wurden. Die Mitarbeiter arbeiten eng mit den jüdischen Gemeinden in Hannover zusammen und suchen das Gespräch mit Vereinen. Außerdem beobachten die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter nach eigenen Angaben vermehrt versteckten Antisemitismus auf den "Hygiene-Demos".

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Dieses Thema im Programm:

NDR 1 Niedersachsen | Regional Hannover | 18.08.2020 | 06:30 Uhr

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