Stand: 09.05.2021 11:51 Uhr

Erdölmuseum Wietze will Industriedenkmal werden

Eine historische Transportpumpe auf dem Freigelände im Deutschen Erdölmuseum Wietze. © picture alliance / dpa Foto: Nils Bastek
Das Erdölmuseum erzählt von der Geschichte der Öl-Förderung in Wietze, zum Beispiel anhand einer historischen Transportpumpe. (Archivbild)

Das Deutsche Erdölmuseum in Wietze (Landkreis Celle) strebt die offizielle Anerkennung als Industriedenkmal an. Schon 1859 wurde Erdöl bei einer Bohrung in Wietze entdeckt - noch vor dem Ölrausch in den USA. Der Geologe Konrad Hunäus hatte im Auftrag des Königreichs Hannover eigentlich nach Kohle gesucht. 1899 begann die industrielle Förderung, das Dorf erhielt unter anderem eine Raffinerie, Pipelines, einen Ölhafen und den größten Öltank Europas. Bauern wurden zu Öl-Millionären. 1963 wurde die Förderung eingestellt, 1970 das Erdölmuseum eröffnet. Nach Monaten pandemiebedingter Schließung ist das Museum seit Mai wieder für Besucherinnen und Besucher geöffnet.

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NDR 1 Niedersachsen | Regional Hannover | 09.05.2021 | 11:00 Uhr

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